Presseberichte und Veröffentlichungen zu unserer Aktion finden Sie hier:
Kindern unterm Regenbogen: Spendenaktion von Radio Regenbogen
In Zeitungen und in Werbespots im Fernsehen wimmelt es von superschlanken Frauen, die uns das Gefühl vermitteln, zu dick zu sein. Jede Frauenzeitschrift enthält mindestens eine Diät, die uns verspricht, wovon wir schon immer geträumt haben: "Sieben Kilo weniger in sieben Tagen und ein straffer Bauch." Und das Ganze natürlich ohne zu hungern. Viele Kinder- und Jugendliche vergleichen sich mit den Models und bekommen Selbstzweifel. Was ganz harmlos mit einer Diät beginnt, kann sich zu einer Ess-Störung entwickeln.
weiterlesen auf der Seite www.regenbogen.de
Interview für http://maedchenmannschaft.net
Hilfe! Sie wollen doch helfen!
von SusanneDas Internetprojekt www.ess-stoerungen.net bietet jungen Menschen mit Essstörungen schnelle und unbürokratische Hilfe. Doch nun sind die Gelder für die Arbeit der sechs Psychologinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen und Pädagoginnen ausgelaufen und der Fortbestand des Angebots unsicher. Deswegen haben die Initiatorinnen die Aktion 50 mal 500 ins Leben gerufen: Sie wollen 50 Städte dazu bringen, sie mit jährlich 500 Euro zu unterstützen.
Geschäftsführerin Katrin Raabe sprach mit der Mädchenmannschaft...
Weiterlesen auf www.maedchenmannschaft.net
Franziska Brantner zu Besuch bei LuCa Heidelberg
Von Kirsten Baumbusch | Veröffentlicht am:6. November 2009
Heidelberg. LuCa geht es wie so vielen in diesen Tagen: Notwendig wie nie und trotzdem gibt’s kein Geld. LuCa, früher als Verein Mädchenhaus bekannt, hat als Herzstück eine Internetplattform mit der Adresse www.ess-stoerungen.net. Dort gibt es die Möglichkeit, sich schlau zu machen über das Problem, das rund ein Drittel der Mädchen in irgendeiner Form betrifft, aber auch die Chance zum Austausch und zur Beratung per E-Mail.
weiterlesen http://franziska-brantner.eu/blog/
EMMA (Onlineausgabe), 23.10.2008
Anonyme Online-Beratung für Mädchen mit Essstörungen vor dem Aus
Von Chantal Louis
Das Heidelberger Online-Projekt Ess-stoerungen.net muss Ende November die Beratung von Mädchen und Frauen mit Essstörungen einstellen, wenn sich nicht eine neue Finanzierung auftut.DIE STADTREDAKTION, 22.10.2009
Heidelberger Fachstelle startet bundesweite Aktion zur Rettung des Internetprojektes “Ess-stoerungen.net”
„NEIN, NEIN, bitte nicht! Das kann doch nicht wahr sein! Ich bin fassungs los! Lasst uns nicht allein! Bitte nicht! Ich steh’ das allein nicht durch!“ Das schreibt „Shivana21“ im Forum von www.essstoerungen.net. Das Diskussionsforum ist ein wichtiges Angebot des Internetprojektes “Ess-stoerungen.net”, das die Heidelberger Genderfachstelle für Bildung und Gesundheitsförderung LuCa im Jahr 2001 ins Leben gerufen hat. Auf der Internetseite www.ess-stoerungen.net finden essgestörte Menschen eine Vielzahl von leicht verständlichen Informationen zum Thema Essstörungen sowie Linklisten und Adressen...
Weiterlesen: www.die-stadtredaktion.de
Rhein-Neckar-Zeitung, 12.10.2009
Heidelberger Verein in Not: Internet-Forum, E-Mail-Beratung und Kurse zum Thema Essstörungen müssen wohl gestrichen werden
Von Steffen Blatt
„NEIN, NEIN, bitte nicht! Das kann doch nicht wahr sein! Ich bin fassungs los! Lasst uns nicht allein! Bitte nicht! Ich steh’ das allein nicht durch!“ Das schreibt „Shivana21“ im Forum von www.essstoerungen.net. Die Internetseite wird vom Heidelberger Verein „LuCa“ (früher „Mädchenhaus“) betrieben, der ein großes Programm zur Prävention von Essstörungen anbietet – normalerweise. Denn weil die Finanzierung des Projekts ausläuft und keine neuen Mittel in Sicht sind, steht es vor dem Aus.
Das Forum, in dem sich Betroffene – vor allem Jugendliche – austauschen kön nen und Beratung finden, würde dann Ende November geschlossen. Und nicht nur „Shivana21“ reagierte auf die Ankündigung nahezu panisch. „Nein das darf nicht sein! Was machen wir dann?“, schreibt „Lena13“, und „Nancy“ macht ihrem Ärger so Luft: „Das ist so ver dammt ungerecht! Warum, warum trifft es immer nur die Falschen? Bin einfach nur noch tieftraurig.“
Doch nicht nur das Forum steht auf der Kippe, auch die EMailBeratung würde eingestellt. Die Kurse für Schüler, Lehrer, Eltern und Fachkräfte laufen schon auf Sparflam me. Schulen müssen jetzt den vollen Preis für einen Kurs – etwa zum Thema Körperbild und Schlankheitswahn – zahlen, vorher wa ren es nur 20 Prozent. Da werden nun schon mal 1000 Euro fällig. Das Internetprojekt läuft schon seit 2001, zunächst mit viel ehrenamtlichen Engagement und Spendengeldern. Doch der Bedarf wurde immer größer, mittler weile sind rund 3500 Nutzer aus ganz Europa im Forum angemeldet.
„Das muss von uns moderiert werden. Wir können dort und bei der EMailBeratung fachli chen Rat geben“, sagt „LuCa“Geschäftsführerin Katrin Raabe. Durch die Anonymität sei die Schwelle für die Betroffenen sehr niedrig, sich Hilfe zu holen. In den letzten drei Jahren wurde das Projekt erst von der „Herzenssache“ und dann von der „Aktion Mensch“ unter stützt. Es war klar, dass die Gelder aus laufen, doch mittlerweile ist es äußerst schwierig, an Fördertöpfe zu kommen.
„Es gibt viel mehr Mitbewerber. Früher habe ich bei fünf Anträgen drei Zusagen bekommen, heute gibt es fünf Absagen“, erzählt die Diplompädagogin. Vom Bund gibt es kein Geld, denn das Projekt ist nicht neu. Die Stadt ist auch nicht zu ständig, da es sich um eine bundesweite Initiative handelt.
„Die Stadt unterstützt uns bei anderen Dingen aber hervorragend“, darauf legt die Geschäftsführerin Wert. Raabe betreut das Forum derzeit quasi ehrenamtlich. [Anmerkung KR: Das Forum wird von einem Team von fünf Mitarbeiterinnen betreut.] Sie ist zwar bei „LuCa“ angestellt, aber für ein Projekt zur Berufsorientierung. Eine fest angestellte Fach kraft musste schon gehen. Bis Mitte November haben Raabe und ihr Team noch Zeit, Geld aufzutreiben.
Mindestens 27 000 Euro pro Jahr werden gebraucht, sonst ist Schluss mit der Beratung und Präventionsarbeit bei „LuCa“. „Das tut mir in der Seele weh, schließlich ist das Projekt mein Baby“, sagt Raabe. Die Forumsteilnehmer jedenfalls versuchen alles, um das Internetangebot zu retten. In hunderten Einträgen tauschen sie sich aus, sie schreiben EMails an Politiker und Prominente, versuchen, Spenden aufzutreiben.
Auch bei „LuCa“ ist man nicht untätig. Bei einer Stiftung wird man einen Antrag stellen. [Anmerkung KR: Wir haben natürlich schon diverse Anträge gestellt, wie oben beschrieben bislang leider vergeblich.] Sicher ist aber noch nichts.
Info: Spenden sind willkommen auf das Konto 2303523 bei der Sparkasse Heidelberg (BLZ: 67250020), Stichwort "Essstörungen"