PDFDruckenE-Mail

Literatur zum Thema Essstörungen

Zum Thema Essstörungen gibt es sehr viel Literatur. Bücher können eine Beratung oder Behandlung nicht ersetzen. Sie können aber ein erster Schritt sein: Sie können euch zum Nachdenken bringen, sie können euch helfen, zu erkennen, was mit euch los ist.

Ich empfehle oft die Bücher von Monika Gerlinghoff und Herbert Backmund. Sie sind sehr einfühlsam geschrieben und helfen dabei, die eigene Situation besser einzuschätzen.

Sachbücher

    Gerlinghoff, Monika und Backmund, Herbert: Magersucht und Bulimie. Verstehen und Bewältigen. Weinheim, 1993.

    Gerlinghoff, Monika und Backmund, Herbert: Magersucht. Anstöße zur Krankheitsbewältigung. Stuttgart, 1994.

    Gerlinghoff, Monika: Magersüchtig. Eine Therapeutin und Betroffene berichten. München, 1996.

    Gerlinghoff, Monika: Magersucht und Bulimie - Innenansichten. München, 1998.

    Göcker, Renate: Jetzt hab ich's satt - Essprobleme bewältigen. Stuttgart, 2000.

    Orbach, Susie: Anti Diät Buch. Über die Psychologie der Dickleibigkeit, die Ursachen von Esssucht. München, 1978.

    Orbach, Susie: Hungerstreik, Ursachen der Magersucht, neue Wege zur Heilung. Düsseldorf, 1987.

    Zum Thema Schönheit und Schlankheit:

    Posch, Waltraud: Körper machen Leute. Der Kult um die Schönheit. Frankfurt am Main, 1999.

    Wolf, Naomi: Der Mythos Schönheit. Hamburg, 1991.

Jugendbücher

Miriam Pressler: Bitterschokolade; Weinheim, 1980

Die 15-jährige Eva ist dick und fühlt sich deswegen einsam und ungeliebt. Ihren Kummer frisst sie in sich rein - Eva ist fresssüchtig. Doch langsam merkt sie, dass es nicht der Speck ist, der sie von anderen trennt, und sie beginnt sich selbst zu akzeptieren.

Kjersti Schnell: Mondfee. Weinheim, 1996

Sie war schmal und schnell geworden. Schmal und schnell wollte sie bleiben... Die vierzehnjährige Cindy findet niemanden, der ihre Ängste, ihre Unsicherheiten und ihre Hilflosigkeit sehen will. Selbst ihre Magersucht bleibt lange unerkannt. Erst als es fast zu spät ist, erkennt Cindy, dass sie ihre Angst nicht weghungern kann...

Brigitte Blobel: Meine schöne Schwester. Aare Verlag.

Daniela leidet darunter, dass sich alles nur um ihre schöne Schwester dreht. Hungern scheint für sie der Ausweg zu sein. Einfühlsam geschriebener Roman, der zeigt, wie Daniela schließlich ihren Entschluss in die Tat umsetzt, ihr Leben zu bejahen und positiv zu gestalten.

Maria Hede: Spiegelblicke. Arena Verlag, 1990.

Evelyn wird nach einem Selbstmordversuch in eine Klinik eingeliefert. Die Diagnose lautet: Magersucht. Ohne zu beschönigen erzählt Maria Hede ihre eigene Geschichte.

Gunvor A. Nygaard: Inger oder Jede Mahlzeit ist ein Krieg. München, 1993.

"Wer bin ich?", fragt sich ängstlich und verzweifelt die 14-jährige Inger. Spiegel und Waage scheinen ihr Auskunft zu geben. sie sind ihre Verbündeten im Kampf gegen eine unsichtbare äußere Übermacht. Und so hungert dich Inger verbissen ihrem Ich-Ideal, dem schwerelosen Vogelmädchen, entgegen. Immer mehr zieht sie sich zurück in eine mystische Traumwelt, und als ihr Vertrauen in Aksel, den jungen Klassenlehrer, erschüttert wird, bricht sie jeden Kontakt mit ihrer Umwelt ab...